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Archiv für

Unbeschwertheit gewährt Unversehrtheit?

Was, wenn ein einziger Moment wahrhaftiger ist als ein halbes Leben?

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Die Natur als neue Religion?

persönliche Stellungnahme zum Text „Mythos von der heilen Natur“ (von Hugo Stamm, Sektenblog, Tagesanzeiger, 22.09.2014)

„Die Natur zum Religionsersatz hochzustilisieren entspricht einer intellektuellen und philosophischer Ignoranz“ sagt Hugo Stamm auf seinem Sektenblog. „Es gibt nichts Grausameres und Härteres als die Natur. Der nackte Überlebenskampf ist das zentrale Prinzip der Natur. Es gibt die heile Welt nicht, weder in uns, noch um uns herum und auch in der unberührter Natur nicht“, sagt er in seinem Text.

Diese Tatsache, die ich nachvollziehen kann, führt mich zur Frage, ob es denn nicht genau aus diesem Grund logisch ist, dass wir die Erde vergöttern und mystifizieren wollen und uns an ihrer Schönheit laben? Denn wir sind doch auch angehalten, uns auf das Schöne und Gute zu konzentrieren, um mutig unseren Lebensweg zu beschreiten und nicht gar an den einzelnen Stolpersteinen zu scheitern. Weiterlesen

Leben

Wenn wir wüssten, dass morgen unser letzter Tag auf Erden wäre, wie würden wir uns dem Leben stellen? Verzeihen und dankbar sein und den Menschen, die wir lieben, unsere Liebe gestehen? Bevor wir die Augen schließen und uns vor dem Leben für immer verschließen. Werden wir unsere Sorgen rüber nehmen? Unsere Schmerzen und die Hoffnung. Wird die Hoffnung gar wieder zu uns zurückkehren? Weiterlesen

Kreativität und das innere Kind

Was verstehst du unter Kreativität? Gibt es in dir einen Wesensanteil, der sich in der bunten Welt des Spieles versenken möchte? Schöpferisch sein und sich innerlich und äußerlich den kreativen Impulsen hingeben? Phantasie ist die Nahrung fürs innere Kind. Es möchte Schlösser bauen und Burgen bewohnen. Es möchte lebhafte Geschichten erzählen. Weiterlesen

Die Kunst des Nicht-erreichbar-seins oder das Recht auf Nichterreichbarkeit

Wie lange kannst du es dir leisten, nicht erreichbar zu sein? Gibt es kurze Momente, die du ohne dein Handy verbringen kannst? Losgelöst vom Gefühl, gleich sofort antworten zu müssen? Nicht auf Empfang zu sein. Alleine mit dir zu verweilen.

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Der Sommer geht vorbei

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
In der Morgendämmerung erwacht das Leben,
schreiben am Morgen vertreibt meine Sorgen.

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
Draußen werden Rasen gemäht.
Kinder sind auf dem Weg zur Schule und erzählen sich Geschichten.

Ich höre Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
Viele Gedanken durchwandern meinen Kopf,
manche Ideen nebst Orientierungslosigkeit.

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
Die Menschen klagen über das schlechte Wetter,
sie wünschen sich Sonnenschein.
Der Regen ist in diesem Jahr ein ständiger Begleiter.
Er trübt die Gemüter.

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
In der Badeanstalt gibt es wenige Gäste.
Ich genieße die Ruhe, liege auf der Wiese und lese.

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
Ich habe momentan viel Zeit,
fühle eine Rastlosigkeit.
Ich genieße die Auszeit.

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
Kinder kommen auf die Welt.
Ich erlebe eine Geburt und bin gerührt.
Ich weiß jetzt noch nicht, wohin mein Weg mich führt.

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
Inneres Suchen und etwas Neues versuchen.
Ich treffe Menschen und höre ihnen zu.
Sie sind sehr beschäftigt.
Es fehlt ihnen an Zeit.

Ich höre die Regentropfen, warte auf Sonnenschein.
Am Wochenende fahre ich in die Berge.
Ich genieße die Ruhe und fühle mich frei.

Ich höre die Regentropfen. Die Sonne scheint.

Vergnügungen

Spazieren im Walde
Klettern am Berge
Sonnenaufgang
Sonnenuntergang
Lächelnde Gesichter
Spannende Geschichten
Blumen und Kinder
Sternenhimmel
Reisen ins Engadin
Massieren
Träumen, Hoffen und Tun
Fröhlichkeit und Zärtlichkeit
Lesen und Schreiben
Neue Wege beschreiten