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Text zum Essay des Magazins mit dem Thema „Widerstand ist zwecklos“ / 2014

Wo Widerstand zwecklos ist und wo Widerstand Sinn macht

Werden Menschen in der heutigen Zeit noch ernst genommen, die dem Gesellschaftssystem trotzen, um sich selbst Geltung zu verschaffen? Sind wir heute nicht in einer Zeit angekommen, in der wir zu gehorchen haben und der global-kapitalistischen Weltherrschaft das Zepter übergeben und keine subversiven Mitteilungen verbreiten sollten?

Gehorsam ist der Gewinner der modernen Gesellschaft. Ohne Gehorsam ist nichts zu wollen, denn die Masse würde unbändig im Strom der eigenen Verwirklichung dahin fließen.

Ist dies wahr? Oder ist die Stärke des nicht angepassten Individuums diejenige, die den heutigen Markt zu dominieren weiß und die folgsamen und unterwürfigen Bürger aus dem Rennen wirft?

Gilt hier das Sowohl-als-auch-Prinzip und darf man überhaupt so generell kategorisieren?

Sinnvollerweise lohnt es sich dort zu kämpfen und debattieren, wo man nicht die eigene Glaubwürdigkeit und Nützlichkeit als Preis dafür zu zahlen hat. Doch würde damit etwas ins Rollen gebracht werden? Gerät ein Politiker, der sich selbst Blöße gibt, indem er neuerdings Nacktbilder von sich herumschickt, in eine komplette Unglaubwürdigkeit? Ist nun die Karriere des Aargauer Stadtammanns ab sofort beendet? Vorbei mit dem Ansehen für seine Taten, die sich bis anhin doch als vorbildlich und nützlich erwiesen haben? Es soll ihm womöglich irgendwann verziehen sein, jedoch bleibt sein Ruf geschädigt. Soll er Widerstand leisten? Oder wäre es weiser, einfach nur gelassen auf eine glanzvollere Tat seiner selbst hinzuweisen?

Die Ökonomisierung des Menschen und den daraus entstehende Opportunismus könnten fatale Folge haben.

Wann wagst du zu kämpfen, lieber Bürger? Wann mobilisiert du alle deine Kräfte für neue Wege, die du anderen ebnen möchtest? Wann zeigst du dich in voller Montur mit geschliffener Kontur? Was soll dein Kampf versprechen? Ruhm? Finanzieller Gewinn? Spuren deiner individuellen Natur, die nie und nimmer zu verwischen sind? Nicht morgen und erst recht nicht nach deinem Ableben? Kämpfst du für etwas oder dagegen?

Hinter die Absicht zu kommen, die sich im Widerstand leisten versteckt, ist von großer Wichtigkeit. Geht es um persönlicher Profit, Profilierung, Selbstbehauptung oder nacktes Überleben?

Die so genannte Flucht-Kampf-Reaktion wohnt bereits in unseren Zellen inne. Sie kann mithilfe von Hormonen in die Realität umgesetzt werden und wir zeigen dann das erforderliche Stressverhalten, das uns ermöglicht, auf heiklen Situationen prompt zu reagieren. Adrenalin als Wirkstoff der Superlative für energisches Handeln und kämpferisches Agieren. Da dominiert Instinkt und in Windeseile werden Schwierigkeiten gemeistert. Dank dem Proteinwunder überwindet man die erste Runde und man will schneller davoneilen, als die eigenen Beine zu tragen vermögen. Aus diesem Grund ist es u.a. als Hormon der Flucht beschrieben.

Ist nun Kämpfen zwingend mit Widerstand leisten gleichzusetzen? Oder kann eine kämpferische Natur auch nur nach vorne gerichtet sein, ohne sich krampfhaft gegen etwas zur Wehr zu setzen? Braucht es denn Widerstand überhaupt, um etwas zu erreichen im Leben? Ist ein Nein bereits zwingend ein Sich Widersetzen oder lediglich eine Neuwahl der persönlichen Neigung und Fokussierung?

Und wann ist Widerstand zweckmäßig? Wann lohnt es sich dagegen zu kämpfen, um dadurch vielleicht mitunter die eigene Verwundbarkeit zu besänftigen?

Ist Angriff die beste Verteidigung? Gibt es in uns gar innewohnende Prinzipien, die ein notorisches Mitgleiten in der Masse verunmöglichen? Die einem individuellen Takt gehorchen und einen unabhängigen Rhythmus der Persönlichkeit heraufbeschwören?

Kein Fähnchen im Winde wollen wir sein. Vielmehr sollten wir das Steuer selbst übernehmen und zur eigenen Meinung und Verantwortung stehen.

Kämpfen ist dort angebracht, wo die eigene Natur ins Verzweifeln gerät. Denn Hoffnungslosigkeit ist die Mutter der schweren, trostlosen Stunde und lässt einem verstummen. Wer will schon nicht gehört werden? Lautlos in die Ewigkeit hinwegfegt werden ohne irdischen Segen? Tödlich wäre das für unsere Seelen.

Widerstand ist sinnvoll, um sich selbst zu ermächtigen und der eigenen Wahrheit zu folgen. Die Rede ist hier vom emotionalen Überleben, das uns im Menschsein formt. Ohne Emotionen sind wir tot. (Und mit ihnen auch unsere psychischen und physischen Abwehrkräfte).

Gut isolierte Mauern können nicht mitnichten heruntergerissen werden. Aber es findet sich immer ein Schlupfloch für das eigene Streben. Dabei soll die Machbarkeit der Kampfbereitschaft entwickelt werden und das individuelle Potenzial für mögliche Gewinne ausgelebt werden. Immer unter Berücksichtigung, dass anders Gesinnte nicht zu hinkenden Mitbürger verwesen. Der Ertrag des Kampfes soll sich eher am persönlichen Wachstum orientieren. Ohne unnötigerweise Feinde zu generieren.

Gefühle sind nicht immer anständig. Manchmal leisten sie großen Widerstand und fordern unsere Reaktionsfähigkeit heraus. Dann machen wir den uns schlecht gesinnten Menschen vorschnell den Garaus.

Helden im Kampf werden gepriesen. Doch häufig erst, nachdem sie kapituliert haben. Vermeintlich wohlverstanden. Denn innerlich ist der Kampfgeist nicht erloschen. Er täuscht und er tarnt sich in einer perfiden und doch gelegentlich sinnvollen List.

Wahre Kämpfer haben bis zur letzten Stunde durchgehalten. Wenn auch passiv im Äußeren, aber innerlich ganz ungehalten. Doch Freiheit bedeutet nicht, alles niederzureißen. Ordnung und Struktur der Gesellschaft sind nicht komplett schlecht zu heißen. Häufig geht es um das innere Ringen, die Positionierung der eigenen Gesinnung und dann die Offenbarung der persönlichen Meinung. Seinem Weg folgen, ohne andere zu Schaden bringen.

Revolutionen haben selten die ersehnten Früchte gebracht. Sie haben Verletzte, Tote und verwundete Überlebende nach sich gezogen. Und resigniert haben die aktiven Teilnehmer im Kampf ihren Hut gezogen. Manchmal wurde etwas durch Widerstand-leisten erreicht. Aber oftmals hat es für eine nachhaltige Änderung leider nicht gereicht. Vorübergehend hat es einen Systemwechsel gegeben. Nur um dann bald darauf wieder ins alte Muster zurückzufallen. Oder einfach etwas Altes neuverpackt anzupreisen.

Sinnvoller ist es, etwas ganz Neues zu erschaffen. Und das alte Denken loszulassen. Der eigene kämpferische Wille für eine neue Welt einsetzen und neue Sichtweise und Konzepte entwickeln. Demzufolge ist der Kampf gegen das Bestehende ein schlechter Berater. Besser man nutzt die eigenen Ressourcen für etwas noch nie da Gewesenes. Neue Fahnen der Wirklichkeit wollen geschwenkt werden.

So können Energien sinnvoll genutzt werden für neue Möglichkeiten. Anstatt dass man Widerstand leistet, um schwimmt man das Altvergraulte. Man bleibt dadurch flexibel und erspart sich unnötigen Verschleiß der eigenen Ressourcen.

Äußerer Widerstand ist demzufolge nahezu zwecklos. Denn Widerstand orientiert sich an etwas, das man nicht will. Lieber hält man sich vor Augen, was man verändern will, was dem Ziel dient und die Mittel heilt. Dies ist das neue Denken, das uns vorauseilt.

Man erschafft Neues und lenkt die Aufmerksamkeit darauf. Dann braucht man nichts anzugreifen, sondern platziert das empfundene Richtige ins Zentrum. Man schafft Lösungen und lässt alte Probleme los. Dafür gibt es ein schönes Bild, das man sich vor Augen führen kann: Die Weide als biegsamer Baum im Winde bewegt sich geschmeidig und bleibt dadurch flexibel. Das ist nicht mit Schwäche gleichzusetzen, sondern man kann die Kräfte sparsam für das eigene Schaffen nutzen. Wie im japanischen Kampfsport Aikido, bei dem man die Energien des Widersachers für sich selbst gewinnt. Anstatt dagegen zu halten.

Innerer Widerstand kann indessen kaum übergangen werden. Vielmehr fungiert er wie ein Barometer, der hilft, sich selbst zu verstehen. Die eigenen Gefühle, Gesinnung und das Naturell pflegen. Daraus werden sodann die Konsequenzen gezogen, welche das Verhalten bestimmen.

Indem erkannt wird, was das eigene Bestreben ist und wie dies angegangen werden kann, muss keinen Widerstand als Notwehr geleistet werden. Man verschafft der eigenen Stimme im Innern Gehör. Akzeptiert seine Gefühle und übernimmt Verantwortung für die eigene Verfassung.

Alles schön und gut, aber wo bleiben die konkreten Beispiele? Wie kann sich theoretisches Wissen an der Praxis erproben? Anbei sollen ein paar Exemplare herbeigezogen werden für mögliche Umsetzungen und Hilfestellungen des Gesagten. Denn jede These möchte ja einer Belegbarkeit unterzogen werden. Vorbei sind die Zeiten, in denen Schönrederei als wirksame Wunder gegolten hat. Zum Glück in Gottesnamen.

 1. Über die Zwecklosigkeit, eine verrostete Liebe zu erzwingen

„Er liebt mich nicht mehr und die Beziehung ist am Ende. Vorbei mit der Zweisamkeit und der gemeinsamen Zukunft. Was soll ich tun, wenn ich ihn doch noch liebe? Gibt es denn keine Chance für neue, gemeinsame romantische Siege?“

„Lass die Liebe frei und sie kommt zu dir zurück. Wenn sie echt und noch nicht vorbei ist“.

Widerstand leisten gegen gelebte Gefühle, die nicht mehr vorhanden sind? Für was bitte? Um nicht als Verlassene dazustehen? Um den Schmerz nicht anhören zu müssen und im Strudel der Einsamkeit fortan hinweg gezogen zu werden? Hier ist Widerstand gegen das Ende der Liebe zwecklos. Definitiv. Denn Liebe kann nicht erzwungen werden. Liebe lässt sich nicht einfangen, sondern Liebe ist im Herz verwurzelt. Und das Herz gehorcht nicht dem Willen des Verstandes. Das kann jeder bezeugen, der zuvor bereits unfreiwillig verliebt war. Also bitteschön: Freilassen und den Schmerz annehmen, auch wenn es furchtbar wehtut. Hier gibt’s leider keine Zwischenlösung, denn halbherzig eine Beziehung weiter pflegen ist sinnlos und bleibt leider zwecklos.

2. Über den zwecklosen Widerstand gegen die inneren Gefühle

Sobald man die eigenen Gefühle ignoriert oder sie versucht, rationell angenehmer zu gestalten und in eine angepasste Form reinzustecken, ist man widerstandslos verloren. Denn Gefühle wollen erhört werden und haben immer ihre Daseinsberechtigung. Wenn auch logisch nicht immer nachzuvollziehen, sind sie doch Wegweiser für die innere Empfindungswelt und können, wenn erhört und verstanden, uns häufig zu empathischere Wesen machen. Mitgefühl stößt auf reges Interesse, in einer Welt, wo Profit und Machtgelüste überwiegen. Gefühle integrieren und akzeptieren ist die Kunst eines emotional intelligenten und gereiften Menschen. Gefühle negieren führt ins Verderben. Somit ist in diesem Fall Widerstand leisten verderblich.

3. Gegen die Natur und die Naturgewalt ist Widerstand nahezu zwecklos

Was nützt es gegen das Wetter zu klagen und die eigene Stimmung vom Wohlwollen der Wetterlage abhängig zu machen? Rein gar nichts. Nur eine üble Laune, die dann Trägheit und Verdruss generiert. Lieber möchte man gnädig mit den höheren Mächten umgehen und das Beste daraus machen. Insofern ist Widerstand zwecklos und es macht Sinn, sich mit der gegenwärtigen Situation abzufinden und eine Alternative zum äußeren Sonnenschein zu finden. Denn der Mensch kann nicht gegen die Natur ankämpfen. Abgesehen von ein paar Ausnahmen, bei denen es gelingt, das irdische Leben sicherer zu gestalten und von Urgewalten besser zu schützen. Man denke an die Häuser in Japan, die heftigen Erdbeben standhalten können. Oder unsere Blitzableiter, die gütig das Unheil eines Gewitters in die Erde weiterleiten. Bei Tornados ist die menschliche Waffe chancenlos. Wir versuchen das Wetter menschlicher zu machen, jedoch können wir dies nur begrenzt tun. Widerstand bleibt zwecklos, man kann sich höchstens aus der übelsten Gefahrenzone retten.

 4. Zwecklos ist der Widerstand gegen körperliche Überlegenheit

Zwecklos ist der Widerstand, wenn man sich gegen jemanden auflehnt, der einem körperlich überlegen ist. Da hilft keine Gegenwehr. Vielmehr suche man nach einer Strategie, wie man sich freimachen kann, ohne physisch dagegen zu halten. Dabei ist es nicht auszuschließen, dass man etwas findet, das Sicherheit und auch Schutz gegen physische Gewalt gewährt. Aber kämpfen mit körperlicher Kraft, die offensichtlich der anderen unterlegen und daher zum Scheitern verurteilt ist bleibt unvernünftig.

5. Über das zwecklose Widerstand leisten gegen die Modernisierung der technologischen Systeme

Schneller als wir denken können, entwickelt sich die Technologie weiter und reißt uns mit in noch modernere Welten, in denen jeweils die Kurzlebigkeit alle Register zieht. Plötzlich fühlt man sich wie ein hilfloses Kind, das noch nie zuvor ein neues Gerät bedient hat. Rasant ersetzen neue Geräte die alten und lassen die angelernte Fähigkeit des Durchschnittsbürgers ausbluten. Vorbei sind die Zeiten, in denen man alles zu wissen scheint, denn nichts ist von Dauer. Schon gar nicht die Technologie mit all ihrem Facettenreichtum. Man denke an die neusten Geräte von Apple, die bereits ohne DVD Laufwerk auskommen. Was will man da machen? Man ist gezwungen, fortan ohne alte Datenträger die Informationen zu bekommen. Widerstand gegen das Fortschreiten der technologischen Entwicklung ist zwecklos. Denn langfristig ist derjenige erfolgreich, der emsig geistig mit der Zeit mitzugehen weiß.

Nun kann man ganz salopp fragen, wieso denn Widerstand überhaupt je einen Zweck erfüllen soll? Denn Widerstand leisten setzt ein Nein für etwas voraus. Und wir wollen doch lieber uns für etwas Positives einsetzen, anstatt unsere Krallen für etwas statuiertes Negatives zu wetzen.

Jedoch ist es wichtig, dass man sich nicht herumschubsen lässt und sich dort zur Wehr setzt und Widerstand leistet wo er förderlich ist. Wie zuvor am Beispiel des Sich-Behauptens, wenn es um die persönliche Auffassung und um die eigene Gesundheit geht. Allerdings darf dieser Zustand des Dichtmachens im Sinne von Widerstand leisten nicht zu lange anhalten. Da man sonst schnell erschöpft und den Zweck aus den Augen verliert, durch anhaftendes Erstarren.

So fassen wir nochmals zusammen: Widerstand ist zwecklos, wenn im Vorfeld das Scheitern im Widerstand leisten offensichtlich ist. Wer will schon gegen Windmühlen kämpfen? Das wäre gleich dem Versuch, die Unsterblichkeit töten zu wollen.

Widerstand ist zweckvoll, wenn man sich selbst vor dem Untergang rettet und dabei nicht in Gefahr begibt. Wenn das eigene Überleben Thema ist und sich zur Wehr setzen die einzige Lösung ist. Für seine Rechte einstehen, die eigene Meinung Preis geben, die ermöglicht, seinen individuellen Lebensweg zu gehen. Gleichwohl Rücksicht nehmen auf anders Gesinnte. Den radikalen Mittelweg begehen und auch andere Meinungen zählen lassen.

Widerstand ist zweckvoll, wenn sich der Mensch dadurch selbst entfalten kann. Und dies dem Gemeinwohl und der Gesellschaft dient. Denn durch die Entwicklung seines Potenzials, ist psychische Gesundheit und Zufriedenheit eher garantiert.

Kennen Sie das Gegenteil von Widerstand, lieber Leser und liebe Leserin? Kommt es Ihnen ohne Nachdenken gleich in den Sinn? Gar nicht mal so einfach, nachdem wir uns Seite um Seite auf den Widerstand fokussiert haben. Hab ich Recht? Nachgeben ist das Wort, nach dem wir suchen. Ist dies wirklich das Antonym von Widerstand? Sie haben’s erkannt. Widerstand beinhaltet bereits den Wortteil „Wider“. Und Wider setzt sich gegen etwas zur Wehr. So kann Widerstand gar nicht unabhängig sein, sondern steht zwingend im Zusammenhang mit einer anderen Gegebenheit. Man könnte fast sagen, es ist keine Entität, die getrennt sein kann. Sie benötigt einen Antagonisten, dem sie trotzen kann.

Widerwille, Widerwärtigkeit, widerspiegeln, Widerhall, Widersinn. Mir ist der Widerstand langsam zu wider. Da sind wir also wieder am Anfang.

Wann wagst du zu kämpfen, lieber Bürger? Wann mobilisiert du alle deine Kräfte für neue Wege, die du anderen ebnen möchtest? Wann zeigst du dich in voller Montur mit geschliffener Kontur? Was soll dein Kampf versprechen? Ruhm? Finanzieller Gewinn? Spuren deiner individuellen Natur, die nie und nimmer zu verwischen sind? Nicht morgen und erst recht nicht nach deinem Ableben? Kämpfst du für etwas oder dagegen?

Ich gebe mich mit diesem Text nicht widerstandslos geschlagen. Sondern wahre mir den persönlichen Widerstand, indem ich meine eigene Meinung vertrete. Und streite um die Wette und um die Gunst der Leser. Mögen sie ihren Kampfgeist sinnvoll einsetzen, für ihre ganz eigenen Werte einstehen.

Bleiben Sie sich treu. Aber ohne unnötige Härte. Erkennen Sie weise, wo Widerstand zwecklos ist. Mit ein wenig Demut und Gewissheit, dass die Erdkugel weiter dreht ohne Sie. So ist ihr individueller Sieg durchwegs gewiss. Wagen Sie und gehen Sie ihren eigenen Weg. Aber bitte mit ein bisschen Biss.

Alessia Morellini, September 2014

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