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Die Geburt und das noch junge Leben

Indem wir Leben schenken und gebären, werden wir selber nochmals an den Anfang unseres Lebens zurück gebracht. Wir werden gleichzeitig Mutter und Kind. Die wachgerufene Verwundbarkeit wechselt sich ab mit der innenwohnenden maternalen Stärke. Dabei ist in der Verletzbarkeit, bzw. Verwundbarkeit eine tiefgreifende Kraft mitenthalten. Sie reißt sich durch das Seelenkleid hindurch und öffnet bisher noch nicht entdeckte Lebenskanäle. Poren der Liebe und Freude aber auch der Furchtsamkeit und der Schutz gebenden wie der nach Schutz langenden werden geöffnet. Die Augen gleiten im selben Zug nach innen zum Herzen und sehen die Welt in anderen Lichtern und Farben. Angekommen im Sein, verbunden mit dem Leben und getragen von einer beinah göttlichen Liebe.

Der Zustand ist gar zwischendurch ein Schwebender. Leichtfüßig marschierend, mit der Erde und der Natur verbunden. Es fühlt sich an, als wäre ich ein anderer Mensch geworden. Hinsichtlich dem Spektrum an Empfindungen und Wahrnehmungen. Verbunden mit den Wesen, die mein Herz zum Leuchten bringen.

Mein Mann und mein Sohn. Ich erkenne den einen im anderen und ich sehe ihre Zuneigung zueinander. Es scheint mir beinah von einer anderen Welt zu sein. Eine Welt im Gleichklang, harmonisch abgestimmt, miteinander kommunizierend ohne Worte. Tanzend vor Freude und Wonne. Gar ein bisschen übertrieben kommt meine Beschreibung für manche Gemüter vielleicht daher. Aber nur in den Worten. Keineswegs ist es übertrieben hinsichtlich der Gefühle, die ich dabei empfinde.

Es ändert sich. Das Leben. Mit dir und dank dir. Es ist nicht mehr das gleiche wie vorher. Es birgt Sorge, reines Glück, Unsicherheit, Unvorhersehbarkeit, Entzücken. Du bringst deinen eigenen Rhythmus hinzu und unser aller Klang wird durch deine Töne erweitert.

Auch wenn wir zwischendurch durch dunkle Ecken wandern, die wir zu durchwandern haben. Tief liegend ist immer das Licht erkennbar, das uns vereint und uns ursprünglich zusammen gebracht hat. Es geht nicht aus. Auch wenn es vielleicht gelegentlich ganz klein wird und Windschutz braucht. Stürme können wir nicht aufhalten. Doch ihnen zu trotzen wissen gelingt uns mit Mut und gutem Gewissen. Es braucht Hingabe. Aber vor allem Gelassenheit und Verständnis. Und das „Ich zuerst“ darf, ja muss auch mal zuhause bleiben.

Nun bist du da. Lang ersehnt. Doch seit jeher so nah. Und wir alle drei beschreiten neue Wege, die ebenso in die Bergen führen. Und durch bunte Täler und tiefe Wälder. Genauso wie wir es gerne mögen. Nun zu dritt. Ein Paar Füßlein schreiten mit.

Und diese Schritte des Lebens sind ganz deine. Wir dürfen dich begleiten und dafür sorgen, dass du deinen Weg gehen darfst. Der Deine. Und wir der Unsere. Und zusammen bilden wir neue Netzwerke und beschreiten neue Pfade.

Voller Gwunder und Freude schauen wir dem Jetzt und dem Morgen entgegen und lassen uns auf das Abenteuer des Lebens ein. Denn das Leben will gelebt werden. Heute und morgen.

 

 

  1. Fauni #

    ☺️ Danke liebschti Fee 💛

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    10. Juli 2016

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  1. Die Geburt und das noch junge Leben | myelixirch

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