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Stille…sie stillen

Nahrung brauchen wir für unsere Sinne, für unseren Körper und für unser Gehirn.

Säuglinge kommen auf die Welt mit Hunger.
Hunger nach Leben,
Hunger nach Muttermilch,
Hunger nach Geborgenheit.
Mütter haben das Glück, ihre Bündel versorgen und ernähren zu können. Teilweise müssen sie auf adaptierte Milch ausweichen.
Doch für andere bleibt das Glück unversehrt und sie können ihre Kinder stillen.
Ich bin eine davon.
Es ist mir wichtig zu erwähnen, dass ich keine Frau verurteile, die ein anderes Vorgehen wählt oder gezwungen ist, einen anderen Weg zu gehen.

 

Dies hier ist meine ganz persönliche Sichtweise.
Mein individueller Weg mit meinem Kind.

 

Nun bin ich nahezu seit drei Monaten vom schönsten Wesen begleitet.
Teile meine Tage und Nächte mit ihm.
Die Zeit war nicht nur einfach.
Und doch ist die Ankunft von unserem Engel das Schönste, was es gibt.
Nebst dem, dass ich den Mann getroffen habe, der mein Herz zum erblühen bringt. Und meinem Leben einen Hauch von süssem Glück verleiht.

 

Meine jetztige Hauptaufgabe ist das Stillen.
Dafür gibt es kein Patentrezept.
Es erfordert Flexibilität, Ruhe, Entschleunigung, Vertrauen.
Und es öffnet Herzenskanäle, die weit mehr zum Fliessen bringen als bloss die Muttermilch.
Im Innersten erwacht eine neue Art von Liebe, die jede Vorstellung überragt.

 

In dieser hektischen Welt hat Stillen, wie es noch die indigenen Völker tun, kaum Platz. Der Tag ist für viele mit Veranstaltungen, Treffen und Terminen gefüllt. Dies beginnt häufig gleich nach der Geburt.

 

Stillen, Windel wechseln, Wäsche waschen.
Baby tragen.
Erbringt alles kein finanzielles Einkommen.
Kommt jedoch einem Fulltime Job sehr nahe.
Feierabend gibt es keinen.
Wer sich traut, dass Kind auch mal abzugeben, der schläft nach oder tut sich selbst was Gutes.
Am besten bitte frohen Mutes.

 

Vertrauen, dass die Natur regelt.
Vertrauen in die eigene Intuition und den Mutterinstinkt.
Tönt einfach.
Tönt souverän und richtig.
Ist mir persönlich wichtig.

 

Wir haben vieles erreicht seit dem Einzug der Industrialisierung.
Vorher hatten die Menschen ein anderes Leben.
Uralte Bräuche beinhalten Weisheiten und vergessene Geheimnisse, die es wieder aufzudecken gäbe.
Wenn man denn das wünscht.
Wissen geht selten komplett verloren.
Sobald das Interesse danach dürstet, zeigt es sich.
Es lässt uns nicht im Stich.

 

Stille,
sie stillen.
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