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Beiträge aus der Kategorie ‘Berichte aus dem Alltag’

(Ver-)Urteilen

Wann steht es uns zu, zu urteilen? Damit stelle ich die Frage in den persönlichen und nicht in den juristischen Kontext und möchte darauf abzielen, sich bewusst zu werden, wann denn ein Urteil nötig oder relevant ist für mögliche Konsequenzen und Lösungsansätze.

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Entspannung versus Anspannung

„Lass uns doch wiedermal entspannen“, ruft sie mit Nachdruck dem arbeitswütigen Gemahl zu und läutet die Glocke der Muße und des nützlichen Untätig-Seins. Trotz vieler Arbeit weiß die Dame des Hauses um den Wert des Nichtstuns. Der Herr kommt schweißgebadet zu seiner Frau und zusammen setzen sie sich auf die Schaukel vor dem Haus und gönnen sich gemeinsame Ruhestunden. Miteinander abschalten und den Genuss frönen, um dem Gezwitscher der Vögel und der Taube des Friedens zuzuhören.

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Freundschaft

Freundschaft fordert nichts, denn Freundschaft möchte geben. Freunde sind wie kleine Funkelsteine, die überall am Boden glitzern und einem immer wieder in Staunen versetzen. Sie wissen und verstehen dich, sie meiden es dich zu verletzen.

Sie lieben dich für das, was du bist und schauen dir treu und ehrlich ins Gesicht. Sie kennen keine Absicht, denn sie sind zufrieden und glücklich darüber, dass es dich gibt.

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Bei den Piemonteser

Die Entscheidung war einerseits eine Freiwillige. Und doch resultierte sie aus der damaligen Lebensgrundlage, die sich von einem Moment auf den anderen änderte. Es war nämlich so, dass der Vater der Familie in ein berufliches Unglück getrieben wurde. Etwas, das sich in den folgenden Jahren bald jedoch als Glück herausstellen sollte.

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meine Zweitheimat

Ich war schon immer eine begeisterte Wanderin. So war ich jedes Mal ganz glücklich, wenn ich mit jemandem über die zauberhaften Naturlandschaften in unserem Land sprechen konnte.

Irgendetwas richtete meine Aufmerksamkeit auf das Bergell. Ich weiß jetzt gar nicht mehr genau was es war, das mich so brennend reizte, diese Region kennen zu lernen. Waren es vielleicht die Berichte über die malerischen Kastanienwege, die im Herbst zur Vollendung heranreiften und die Münder ihre Genießer mit ihrer Lieblichkeit verwöhnten? Oder waren es die einstigen Künstler, die in der hintersten Ecke des Landes, genauer gesagt zwischen den zauberhaften Bergen Graubündens und dem mediterranen Eingang Italiens, sich von der Schönheit inspirieren ließen? Irgendetwas versprühte eine gar unheimliche Faszination für eine seltene Sprache der Natur. Dessen war ich mir sicher.

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Alessia Morellini wohnt in Aarau, lebt und liebt die Sprache.

Mein Angebot umfasst:

* Allgemeinsprachliche Texte, Interviews und Blogbeiträge.

Restaurant Rütihof beseelt sein Quartier

Das Restaurant Rütihof in Zürich Höngg

Es war damals im Sommer 2013, als die Türen sich wieder öffneten.. . Nein nein, sie waren nicht mehr verrostet und bekleckst von düsteren Spuren des Überdruss und der Verwahrlosung. Vielmehr glänzten sie in frischem Farbengewand strahlend vor Übermut und Zuversicht um die Wette. Ein neuer Hauch weht durch’s Quartier und durch die makellosen sauberen Fenster funkeln drinnen fröhliche Augen den neugierigen Bewohnern zuversichtlich und einladend entgegen.

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