Das Schmetterlingsorgan

Physische Funktionen der Schilddrüse
Das Schmetterlingsorgan befindet sich im Halsbereich. Die Rede ist von der Schilddrüse.
Sie ist der Taktgeber unseres Körpers und bestimmt über die Gesundheit jeder Zelle mit.
Ihre Aufgaben sind vielfältig, agiert sie doch als Stoffwechselzentrale, beeinflusst das Hormonsystem, den Sexualtrieb und die Fruchtbarkeit, das rhythmische Herzkreislaufsystem und das Körperwachstum, das Durst- und Hungergefühl und das Wärmeempfinden. Nicht zuletzt fungiert sie als Regulator der mitochondrialen Biogenese und des Energiestoffwechsel.
Diese multifunktionale Drüse führt eine enge Beziehung zur Innenwelt, unserer Psyche. Sie reagiert sensitiv auf Stress aller Art. Sie nimmt Einfluss auf die emotionale Befindlichkeit und umgekehrt beeinflussen Emotionen die Funktionalität der Schilddrüse.
Das Schmetterlingsorgan als Sitz des kreativen Ausdrucks
Der Sitz des Schmetterlingsorgan ist der Ort des kreativen Ausdrucks. Hier erklingt die Stimme des Menschen und hier zeigt sich sein sprachliches, kommunikatives Talent. Das kleine und doch so bedeutende Organ bildet die Verbindungsstelle von Herz und Kopf. Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle, Meinungen können hier geäussert werden.
Singen lässt die Seele erklingen. Wenn Kinder sich verletzen, trösten wir sie mit Singen. Vor dem Einschlafen werden Kinder singend den Traumwelten übergeben.
Angenehme Klänge erzeugen Vertrauen. Der Klang des Universums ist seit je her schon da. Beobachten wir Kinder beim Spielen, singen sie häufig begleitend dazu. Wenn jemand stirbt, verabschieden wir die Seele würdevoll mit Gesängen.
Gedanken und Gefühle brauchen eine Sprache und der Klang der Stimme erzählt über die seelische Herkunft und Identität. Geist und Seele erfüllen den Körper und wollen sich zeigen.
Alles drängt nach Ausdruck und findet in der Schilddrüse das passende Ventil dazu.
Das Aufeinandertreffen von individuellen Licht- und Schattenseiten
Hier im Schmetterlingsorgan treffen die bewussten seelischen Lichtteilen und die unbewussten Schattenteile aufeinander. Was verdrängt und nicht hervortreten darf, stockt, macht Unruhe oder Druck auf ungelöster Ebene. Die Konsequenzen davon können sich in psychischer oder physischer Form belastend und krankmachend manifestieren. Dabei kann die Wertung der Selbsterkenntnisse eine zentrale Rolle spielen. Die persönliche Identifikation redet massgeblich bei Selbstbewertung und Selbstwertschätzung mit.
Mögliche Zusammenhänge der Krankheitsentstehung der Schilddrüse aus Sicht der PSE und Naturmedizin
In der psychosomatischen Energetik (PSE) geht man davon aus, dass die Schilddrüse bei jedem Ereignis im Leben die erste Andockstelle ist. Sie fungiert als Eingangspforte und führt in die Innenwelt. Sie reguliert im idealen Fall alles, was reinkommt und gleichzeitig auch alles, was ausgedrückt werden möchte.
Es wird ersichtlich, wie ungemein sensibel unser Schmetterlingsorgan auf äussere Einflüsse und deren Verarbeitung reagiert.
So wie die Niere ist auch die Schilddrüse ein Venusorgan. Die beiden sind sogenannte Beziehungsorgane, die feine Fühler aufweisen und dementsprechend auf Reize aus der Umwelt empfindsam ansprechen. Der gesunde Mensch verfügt über zwei Nieren und über eine Schilddrüse mit zwei Lappen und vier Nebenschilddrüsen. Chronisch kalte Füsse können einerseits mit den kalten Aussentemperaturen aber auch mit einer blockierten, belasteten Nierenenergie oder geschwächten Schilddrüse im Zusammenhang stehen.
Nicht selten werden Schilddrüsen Dysregulationen genetisch weitergeben. Die Epigenetik spielt dabei jedoch eine ebenso entscheidende Rolle, ob Krankheit daraus entsteht oder ob der Disposition mit Eigenregulation entgegengewirkt werden kann.
Eine überaktive Stressachse zieht häufig die anderen Hormonachsen, z.B. die Geschlechtsachse in Mitleidenschaft. So kann die Fruchtbarkeit einer Frau aufgrund einer Überproduktion an Stresshormonen herabgesetzt sein. Oder die Schilddrüsenachse ist davon betroffen und die Hypophyse produziert zu wenig TSH oder die Umwandlung von T4 zu T3 ist in der Schilddrüse gedämpft.
Zusammenhang von Schilddrüse und Darm
Eine Schilddrüse kann nur gesund werden, wenn der Darm gesund ist. Und wie bei jeder anderen Krankheit spielt die Befindlichkeit des Darms eine Trägerrolle. Im Bauchraum spielt sich die psychische wie auch die physische Verdauung ab. Sowohl unverdaute psychische Ereignisse wie auch Darmbesiedelungen in Form von Parasiten, schädlichen Bakterien und Toxine können ein Ungleichgewicht im Verdauungssystem verursachen. Die Dysbiose als mögliche Folge schädigt langfristig die Permeabilität der Darmwand, was eine Selbstintoxikation oder eine Aggression gegen den eigenen Organismus zur Folge haben kann (Autoimmunerkrankung). So können sich, je nach Temperament und Konstitution, unterschiedliche chronische Krankheiten manifestieren.
Für deren Heilung ist ein sehr behutsamer Umgang mit Körper und Psyche essentiell.
Behandlungsmöglichkeiten von Schilddrüsenerkrankungen
Zwingend bei jeder Dysfunktion der Schilddrüse ist primär die Stressachse zu überprüfen. Dabei gilt es auch subtile Stressoren herauszufiltern, die ebenso prägend einwirken können.
Obwohl Behandlungen von Autoimmunerkrankungen viel an seelischem Krafteinsatz abverlangen und eine konsequente Lebensführung erfordern, besteht Hoffnung auf Heilung. Zu berücksichtigen ist dabei zwingend eine sowohl auf Symptome wie auch auf die individuelle Konstitution basierende Therapie.
Für die Gesundung des Darms, die Stärkung der seelischen Resilienz und die Unterstützung einer guten Schilddrüsenfunktion kann die traditionell europäische Medizin (kurz TEM) zu Rate gezogen werden.
Diese umfasst:
- Die auf der Heilkunst nach Hippokrates basierten Diätetik (auch Ordnungstherapie genannt), welche die sechs willentlich beeinflussbaren Lebensbereiche beinhaltet:
1. Speise und Trank, 2. Licht und Luft, 3. Arbeit und Ruhe, 4. Leidenschaften und Gefühle, 5. Schlaf und Wachen und 6. Absonderungen und Ausscheidungen.
- Stärkung von Immunsystem und Nebennieren.
- Die Phytotherapie, potenzierte Heilmittel, Bachblüten und diverse Teemischungen.
- Integrierung der orthomolekularen Medizin (Überprüfung der Versorgung von Mikronähr- und Vitalstoffen).
- Aus- und ableitende Verfahren wie Schröpfen und Baunscheidttherapie.
- Diverse Massagepraktiken.
- Aktivierung und Einbindung der Patientenressourcen (hier insbesondere alle Prozesse des Selbstausdrucks, Kreativität, Förderung der eigenen Spielnatur).
- Langfristige Förderung der Salutogenese.
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